Besetzung von kevin – allein zu haus ist eine Suchanfrage, die jedes Jahr besonders zur Weihnachtszeit stark gefragt ist. Der Film „Kevin – Allein zu Haus“ gehört seit 1990 zu den beliebtesten Familien- und Weihnachtsklassikern der Welt. Viele Zuschauer kennen Kevin McCallister, Harry, Marv, Mutter Kate, Vater Peter, Bruder Buzz, Cousin Fuller und den alten Marley fast wie echte Menschen. Doch wer spielte diese bekannten Rollen wirklich? Welche Schauspieler wurden durch den Film berühmt? Welche Darsteller sind heute noch aktiv? Und warum ist die Besetzung bis heute so wichtig für den Kultstatus des Films?
Die kurze Antwort lautet: Die Besetzung von „Kevin – Allein zu Haus“ ist einer der größten Gründe, warum der Film bis heute funktioniert. Macaulay Culkin wurde durch seine Rolle als Kevin McCallister weltberühmt. Joe Pesci und Daniel Stern machten die Einbrecher Harry und Marv zu einem der bekanntesten Comedy-Duos der Filmgeschichte. Catherine O’Hara gab Kevins Mutter Kate viel Gefühl, während John Heard als Vater Peter das Bild der großen McCallister-Familie ergänzte. Auch Nebenrollen wie Buzz, Fuller, Onkel Frank, Gus Polinski und Old Man Marley blieben unvergessen.
| Filmdaten | Informationen |
| Deutscher Titel | Kevin – Allein zu Haus |
| Originaltitel | Home Alone |
| Erscheinungsjahr | 1990 |
| Deutscher Kinostart | 1991 |
| Genre | Familienkomödie, Weihnachtsfilm, Slapstick-Komödie |
| Regie | Chris Columbus |
| Drehbuch | John Hughes |
| Musik | John Williams |
| Hauptfigur | Kevin McCallister |
| Hauptdarsteller | Macaulay Culkin |
| Bekannte Gegenspieler | Harry und Marv |
| Produktionsland | USA |
| Kultstatus | Einer der bekanntesten Weihnachtsfilme der 1990er Jahre |
Besetzung von kevin – allein zu haus: Die wichtigsten Rollen im Überblick
Der Film lebt von einer sehr klaren Rollenverteilung. Im Mittelpunkt steht Kevin McCallister, ein achtjähriger Junge aus einer großen Familie. Kurz vor einer Weihnachtsreise nach Paris kommt es im Haus der McCallisters zu Streit, Stress und Chaos. Am nächsten Morgen fährt die Familie zum Flughafen, doch Kevin wird versehentlich zu Hause vergessen. Erst im Flugzeug merkt seine Mutter Kate, dass ihr Sohn nicht dabei ist.
Diese einfache Idee funktioniert nur, weil die Schauspieler ihre Rollen so stark ausfüllen. Kevin ist nicht nur ein frecher Junge. Er ist verletzt, neugierig, mutig und manchmal überfordert. Harry und Marv sind nicht nur dumme Einbrecher. Sie sind hartnäckig, laut, gefährlich und gleichzeitig herrlich komisch. Kate ist nicht nur die Mutter, die einen Fehler gemacht hat. Sie ist eine verzweifelte Frau, die alles versucht, um zu ihrem Kind zurückzukommen.
| Schauspieler | Rolle im Film |
| Macaulay Culkin | Kevin McCallister |
| Joe Pesci | Harry |
| Daniel Stern | Marv |
| Catherine O’Hara | Kate McCallister |
| John Heard | Peter McCallister |
| Devin Ratray | Buzz McCallister |
| Kieran Culkin | Fuller McCallister |
| Roberts Blossom | Old Man Marley |
| John Candy | Gus Polinski |
| Gerry Bamman | Onkel Frank |
| Angela Goethals | Linnie McCallister |
| Hillary Wolf | Megan McCallister |
| Michael C. Maronna | Jeff McCallister |
| Kristin Minter | Heather McCallister |
| Larry Hankin | Officer Balzak |
| Ken Hudson Campbell | Weihnachtsmann |
Macaulay Culkin als Kevin McCallister

Macaulay Culkin spielte Kevin McCallister und wurde durch diese Rolle zu einem der bekanntesten Kinderstars der Welt. Kevin ist die Hauptfigur des Films. Er ist clever, frech, sensibel und oft genervt von seiner großen Familie. Am Abend vor der Reise fühlt er sich ungerecht behandelt. Er streitet mit Buzz, bekommt Ärger und wünscht sich, dass seine Familie verschwinden würde.
Als Kevin am nächsten Morgen allein im Haus aufwacht, glaubt er zuerst, sein Wunsch sei wahr geworden. Anfangs genießt er seine Freiheit. Er springt auf dem Bett, isst, was er will, schaut Filme, die er sonst nicht sehen dürfte, und freut sich über die Ruhe. Doch schon bald merkt er, dass Alleinsein auch Angst machen kann.
Macaulay Culkin spielt diese Mischung sehr stark. Er wirkt nicht wie ein künstlicher Filmjunge, sondern wie ein echtes Kind mit Launen, Mut und Unsicherheit. Besonders bekannt wurde seine Szene vor dem Spiegel, als Kevin Aftershave benutzt und schreiend die Hände ans Gesicht legt. Dieses Bild wurde zu einem der bekanntesten Momente der Filmgeschichte.
Kevin ist aber nicht nur lustig. Er lernt im Film auch Verantwortung. Er kauft ein, wäscht Kleidung, schützt sein Zuhause und stellt sich zwei erwachsenen Einbrechern. Genau deshalb lieben ihn viele Zuschauer bis heute. Er ist klein, aber nicht hilflos.
Joe Pesci als Harry
Joe Pesci spielte Harry, einen der beiden Einbrecher. In manchen Besetzungslisten wird die Figur auch als Harry Lime geführt. Für den Artikel und für die meisten Suchanfragen reicht aber die klare Bezeichnung Harry. Zusammen mit Marv bildet er das Einbrecherduo, das im Film als „Wet Bandits“ bekannt ist.
Harry ist der kleinere, strengere und aggressivere Teil des Duos. Er plant die Einbrüche, beobachtet die Häuser und gibt oft den Ton an. Er glaubt, Kevin sei nur ein Kind und deshalb leicht zu besiegen. Genau dieser Irrtum macht seine Rolle so lustig. Je mehr Kevin ihn austrickst, desto wütender wird Harry.
Joe Pesci war vor „Kevin – Allein zu Haus“ bereits für ernste Rollen bekannt. Deshalb wirkt Harry nicht komplett harmlos. Er hat eine gewisse Härte, die dem Film Spannung gibt. Gleichzeitig spielt Pesci die Slapstick-Szenen mit perfektem Timing. Wenn Harry ausrutscht, sich verbrennt oder in Kevins Fallen läuft, lacht man auch deshalb, weil sein Stolz jedes Mal ein Stück kleiner wird.
Harry ist damit mehr als ein gewöhnlicher Film-Bösewicht. Er ist gefährlich genug, damit Kevin mutig wirken kann, aber komisch genug, damit der Film familienfreundlich bleibt.
Daniel Stern als Marv
Daniel Stern spielte Marv, den zweiten Einbrecher. Auch bei Marv gibt es in verschiedenen Datenbanken unterschiedliche Nachnamen. Manchmal wird er als Marv Merchants geführt, manchmal als Marv Murchins. Im Film und für die meisten Zuschauer ist aber vor allem sein Vorname wichtig: Marv.
Marv ist größer, tollpatschiger und oft langsamer als Harry. Er denkt weniger strategisch und macht viele Fehler. Genau das macht die Figur so unterhaltsam. Während Harry wütend plant, stolpert Marv oft mitten ins Chaos. Zusammen wirken die beiden wie ein kaputtes Team, das trotzdem nicht aufgibt.
Daniel Stern gibt Marv eine sehr körperliche Komik. Seine Schreie, seine Gesichtsausdrücke und seine Reaktionen auf Kevins Fallen sind ein großer Teil des Filmhumors. Besonders bekannt sind Szenen mit dem Bügeleisen, den Weihnachtskugeln, dem heißen Türgriff und der Spinne.
Marv ist nicht einfach nur dumm. Er ist eher naiv, überfordert und gleichzeitig erstaunlich hartnäckig. Dadurch entsteht ein starker Gegensatz zu Kevin. Kevin denkt schnell, Marv reagiert langsam. Kevin plant voraus, Marv tappt hinein. Diese Dynamik macht viele Szenen bis heute lustig.
Catherine O’Hara als Kate McCallister
Catherine O’Hara spielte Kate McCallister, Kevins Mutter. Ihre Rolle ist für die emotionale Seite des Films sehr wichtig. Ohne Kate wäre „Kevin – Allein zu Haus“ nur eine Komödie über Fallen und Einbrecher. Durch sie bekommt der Film Herz, Schuldgefühl und echte Sorge.
Am Anfang wirkt Kate gestresst. Die Familie ist groß, das Haus ist voll, die Reise steht kurz bevor, und überall herrscht Hektik. Als sie im Flugzeug merkt, dass Kevin fehlt, verändert sich ihre Rolle sofort. Aus der gestressten Mutter wird eine Frau, die panisch versucht, nach Hause zu kommen.
Catherine O’Hara spielt diese Angst sehr glaubwürdig. Sie schreit nicht einfach nur, sondern zeigt auch Schuld, Liebe und Erschöpfung. Besonders stark sind die Szenen, in denen sie am Flughafen um Hilfe bittet oder später jede Möglichkeit nutzt, um näher zu Kevin zu kommen.
Kate ist deshalb eine der wichtigsten Figuren des Films. Sie erinnert daran, dass hinter dem lustigen Abenteuer auch ein ernster Kern steckt: Ein Kind wurde vergessen, und eine Mutter will es unbedingt wiederfinden. Stand Juni 2026 gehört zur aktuellen Einordnung auch, dass Catherine O’Hara im Januar 2026 verstorben ist. Für viele Zuschauer bleibt sie durch Kate McCallister, Moira Rose aus „Schitt’s Creek“ und weitere Rollen unvergessen.
John Heard als Peter McCallister
John Heard spielte Peter McCallister, Kevins Vater. Peter ist ruhiger als Kate und steht weniger im emotionalen Mittelpunkt. Trotzdem ist seine Rolle wichtig, weil er das Bild der McCallister-Familie vervollständigt.
Peter wirkt freundlich, wohlhabend und etwas überfordert. Das passt gut zur Geschichte. In einer großen Familie mit vielen Kindern, Verwandten, Koffern, Flugtickets und Reiseplänen kann im Chaos etwas Wichtiges übersehen werden. Genau das passiert mit Kevin.
John Heard spielt Peter nicht übertrieben komisch. Er wirkt eher normal und bodenständig. Dadurch fühlt sich die Familie glaubwürdig an. Peter ist kein schlechter Vater, sondern Teil einer hektischen Familiensituation, in der ein großer Fehler passiert.
John Heard kehrte auch in der Fortsetzung „Kevin – Allein in New York“ als Peter McCallister zurück. Er starb 2017, bleibt aber durch seine Rollen in Film und Fernsehen in Erinnerung.
Devin Ratray als Buzz McCallister
Devin Ratray spielte Buzz McCallister, Kevins älteren Bruder. Buzz ist laut, grob und gemein zu Kevin. Er macht sich über ihn lustig, provoziert ihn und behandelt ihn wie einen kleinen Störenfried. Dadurch versteht man schnell, warum Kevin sich in seiner Familie nicht ernst genommen fühlt.
Buzz ist wichtig, weil er Kevins Frust auslöst. Der Streit beim Abendessen beginnt nicht aus dem Nichts. Kevin fühlt sich schon vorher von Buzz und anderen Familienmitgliedern ungerecht behandelt. Als dann alle auf Kevin schauen, wirkt sein Ausbruch aus Kindersicht verständlich.
Trotz seiner unangenehmen Art ist Buzz eine sehr einprägsame Figur. Viele Zuschauer erinnern sich an sein Zimmer, seine Haustierspinne, sein Foto und seine frechen Sprüche. Devin Ratray blieb deshalb für viele Fans lange mit dieser Rolle verbunden.
Buzz zeigt, dass der Film nicht nur von den Einbrechern lebt. Auch die Familiendynamik ist entscheidend. Kevin muss nicht nur sein Haus verteidigen, sondern auch lernen, seinen Platz in der Familie neu zu sehen.
Kieran Culkin als Fuller McCallister
Kieran Culkin spielte Fuller McCallister, Kevins kleinen Cousin. Die Rolle ist klein, aber sehr bekannt. Fuller trägt eine große Brille, trinkt viel Pepsi und sorgt dafür, dass Kevin auf keinen Fall mit ihm in einem Bett schlafen möchte.
Besonders interessant ist, dass Kieran Culkin im echten Leben der jüngere Bruder von Macaulay Culkin ist. Damals war er nur ein kleiner Nebendarsteller. Später wurde er selbst ein sehr erfolgreicher Schauspieler und machte sich mit eigenen Rollen einen Namen.
Fuller zeigt, wie gut selbst kleine Figuren in „Kevin – Allein zu Haus“ funktionieren. Er hat nicht viele Szenen, aber man vergisst ihn nicht. Das liegt an seinem Aussehen, seiner kurzen komischen Funktion und daran, dass er perfekt in das überfüllte McCallister-Haus passt.
Solche Nebenrollen machen den Film lebendig. Man hat wirklich das Gefühl, in einer lauten Großfamilie zu sein, in der ständig jemand redet, rennt, streitet oder im Weg steht.
Roberts Blossom als Old Man Marley
Roberts Blossom spielte Old Man Marley, den geheimnisvollen Nachbarn. Für Kevin wirkt Marley am Anfang wie eine Gruselfigur. Buzz erzählt schaurige Geschichten über ihn, und Kevin glaubt zunächst, dass Marley gefährlich sein könnte.
Später stellt sich heraus, dass Marley kein Monster ist. Er ist ein einsamer älterer Mann mit einer traurigen Familiengeschichte. Seine Gespräche mit Kevin gehören zu den ruhigsten und emotionalsten Momenten des Films. Besonders die Kirchenszene zeigt, dass „Kevin – Allein zu Haus“ mehr ist als nur Slapstick.
Marley ist für Kevin eine wichtige Figur. Er zeigt ihm, dass man nicht alles glauben sollte, was andere erzählen. Außerdem hilft er Kevin am Ende in einem entscheidenden Moment. Damit wird aus der angeblichen Angstfigur ein echter Helfer.
Roberts Blossom spielte Marley sehr ruhig und würdevoll. Er musste nicht laut sein, um Eindruck zu machen. Seine Rolle gibt dem Film Tiefe und eine schöne Botschaft über Familie, Vergebung und Mut.
John Candy als Gus Polinski
John Candy spielte Gus Polinski, den freundlichen Polka-Musiker. Seine Rolle ist nicht groß, aber sehr beliebt. Gus trifft Kate, als sie verzweifelt versucht, nach Chicago zurückzukommen. Er bietet ihr eine Mitfahrgelegenheit an und hilft ihr damit, ihrem Sohn näherzukommen.
Die Figur bringt Wärme in den Film. Gus ist kein Held im klassischen Sinn. Er ist einfach ein freundlicher Mensch, der sieht, dass jemand Hilfe braucht. Gerade deshalb bleibt er in Erinnerung. Er zeigt, dass manchmal fremde Menschen zur richtigen Zeit das Richtige tun.
John Candy war bereits vor dem Film ein bekannter Komiker. Seine kurze Rolle in „Kevin – Allein zu Haus“ passt perfekt zu seinem Image: herzlich, lustig, menschlich und nie zu kühl. Candy starb 1994, doch seine Filme und Gastauftritte bleiben bis heute beliebt.
Gerry Bamman als Onkel Frank
Gerry Bamman spielte Onkel Frank McCallister. Frank ist einer der unsympathischsten Erwachsenen im Film. Er ist laut, geizig, unfreundlich und behandelt Kevin schlecht. Seine kurzen Szenen reichen aus, um zu zeigen, warum Kevin sich in seiner Familie manchmal klein und unerwünscht fühlt.
Onkel Frank ist keine Hauptfigur, aber er erfüllt eine klare Aufgabe. Er verstärkt das Gefühl, dass Kevin im Familienchaos untergeht. Nicht nur Buzz macht ihm das Leben schwer. Auch manche Erwachsenen nehmen ihn nicht ernst.
Gerade deshalb funktioniert Frank so gut. Viele Zuschauer kennen solche Familienfiguren aus dem echten Leben: jemand, der immer etwas zu meckern hat, sich aber selbst nie hinterfragt. Gerry Bamman spielt diese Rolle so klar, dass man Onkel Frank sofort wiedererkennt.
Weitere McCallister-Rollen im Film
Neben Kevin, Kate, Peter, Buzz und Fuller gibt es viele weitere Familienmitglieder. Angela Goethals spielte Linnie McCallister. Hillary Wolf spielte Megan McCallister. Michael C. Maronna spielte Jeff McCallister. Kristin Minter spielte Heather. Jedidiah Cohen spielte Rod. Außerdem gehören weitere Cousinen, Cousins, Tanten und Onkel zur großen Reisetruppe.
Diese Figuren haben nicht alle große Einzelszenen, aber sie sind für die Atmosphäre wichtig. Das Haus wirkt voll, laut und unübersichtlich. Genau dadurch wird glaubwürdig, dass Kevin im Chaos vergessen werden kann.
Auch kleine Rollen außerhalb der Familie tragen viel zur Geschichte bei. Larry Hankin spielte Officer Balzak. Ken Hudson Campbell spielte den Weihnachtsmann-Darsteller, dem Kevin begegnet. Ralph Foody und Michael Guido tauchen als Figuren aus dem fiktiven Gangsterfilm auf, den Kevin schaut. Diese Details machen Kevins Welt größer und komischer.
Deutsche Synchronsprecher von Kevin – Allein zu Haus
Für deutsche Zuschauer ist nicht nur die Originalbesetzung wichtig, sondern auch die Synchronfassung. Viele Fans kennen die Stimmen aus dem deutschen Fernsehen besser als die Originalstimmen. Die deutsche Synchronisation trägt stark dazu bei, dass der Film in Deutschland, Österreich und der Schweiz jedes Jahr wieder so vertraut wirkt.
| Rolle | Schauspieler | Deutscher Sprecher |
| Kevin McCallister | Macaulay Culkin | Gabor Gomberg |
| Harry | Joe Pesci | Mogens von Gadow |
| Marv | Daniel Stern | Michael Schwarzmaier |
| Peter McCallister | John Heard | Elmar Wepper |
| Kate McCallister | Catherine O’Hara | Christina Hoeltel |
| Old Man Marley | Roberts Blossom | Christian Marschall |
| Buzz McCallister | Devin Ratray | Marc Stachel |
| Fuller McCallister | Kieran Culkin | Alexander Fischer |
| Onkel Frank | Gerry Bamman | Horst Sachtleben |
| Gus Polinski | John Candy | Ekkehardt Belle |
| Linnie McCallister | Angela Goethals | Sabine Bohlmann |
| Megan McCallister | Hillary Wolf | Natascha Schaff |
Die deutsche Fassung ist ein wichtiger Grund, warum viele Szenen so fest im Gedächtnis geblieben sind. Kevins freche Antworten, Harrys Wut, Marvs Schreie und Kates panische Suche wirken auch auf Deutsch sehr einprägsam.
Warum die Besetzung so gut funktioniert
Die Besetzung funktioniert, weil jede Figur eine klare Aufgabe hat. Kevin ist das Herz des Films. Harry und Marv sind die komische Bedrohung. Kate bringt Gefühl und Dringlichkeit. Peter ergänzt die Familie. Buzz erklärt Kevins Frust. Fuller sorgt für kleine Familienkomik. Marley bringt Tiefe. Gus Polinski bringt Menschlichkeit in Kates Rückreise.
Außerdem stimmt das Zusammenspiel zwischen Komik und Gefühl. Der Film wäre weniger stark, wenn er nur lustig wäre. Er wäre aber auch zu schwer, wenn er nur von Angst und Schuld handeln würde. Die Schauspieler treffen genau die Mitte. Sie machen den Film warm, schnell, laut, lustig und trotzdem emotional.
Besonders wichtig ist das Verhältnis zwischen Kevin und den Einbrechern. Kevin ist klein, aber clever. Harry und Marv sind erwachsen, aber überheblich. Das Publikum weiß, dass Kevin eigentlich unterlegen ist. Doch durch seine Ideen, seine Fallen und seinen Mut dreht er die Lage um.
Diese Mischung macht den Film zeitlos. Kinder sehen Kevin als Helden. Erwachsene sehen den Familienchaos-Humor, die Weihnachtsstimmung und die guten Nebenrollen. Dadurch bleibt der Film für mehrere Generationen interessant.
Was wurde aus der Besetzung?
Macaulay Culkin wurde nach dem Film ein weltweiter Kinderstar. Später zog er sich zeitweise aus dem großen Hollywood-Rampenlicht zurück, blieb aber eine bekannte Popkultur-Figur. Seine Rolle als Kevin McCallister ist bis heute seine berühmteste Arbeit.
Joe Pesci blieb als Schauspieler für starke Rollen bekannt. Er war nicht nur Komödiendarsteller, sondern auch in ernsteren Filmen sehr erfolgreich. Gerade deshalb ist seine Leistung als Harry so besonders. Er brachte echte Schärfe in eine Familienkomödie.
Daniel Stern arbeitete weiter als Schauspieler, Sprecher, Regisseur und Künstler. Seine Rolle als Marv bleibt für viele Zuschauer jedoch die bekannteste. Seine Slapstick-Szenen gehören zu den Momenten, die den Film jedes Jahr wieder beliebt machen.
Kieran Culkin wurde später selbst ein gefeierter Schauspieler. Für viele Fans ist es spannend, ihn heute in erwachsenen Rollen zu sehen und sich daran zu erinnern, dass er als Fuller in „Kevin – Allein zu Haus“ begann.
Einige Schauspieler aus dem Film sind inzwischen verstorben. Dazu gehören John Candy, Roberts Blossom, John Heard und Catherine O’Hara. Ihre Figuren bleiben aber Teil eines Klassikers, der jedes Jahr neu gesehen wird.
Häufige Verwechslung mit Kevin – Allein in New York
Viele Menschen verwechseln die Besetzung des ersten Films mit der Fortsetzung „Kevin – Allein in New York“. Das ist verständlich, denn viele Hauptdarsteller kehrten zurück. Macaulay Culkin, Joe Pesci, Daniel Stern, Catherine O’Hara und John Heard waren auch im zweiten Teil wieder dabei.
Trotzdem gibt es wichtige Unterschiede. Der erste Film spielt vor allem im Haus der McCallisters und in der Nachbarschaft. Die Fortsetzung spielt in New York. Auch die Nebenrollen, Schauplätze und einige Figuren sind anders.
Wenn nach der Originalbesetzung gesucht wird, ist meist der Film von 1990 gemeint. Die Fortsetzung von 1992 ist ebenfalls sehr bekannt, aber sie ist ein eigener Film mit eigenen Momenten, neuen Nebenfiguren und einer anderen Atmosphäre.
Warum der Film bis heute ein Weihnachtsklassiker ist
„Kevin – Allein zu Haus“ funktioniert bis heute, weil der Film einfache Gefühle sehr klar erzählt. Es geht um Familie, Streit, Einsamkeit, Mut und Versöhnung. Fast jeder kann verstehen, warum Kevin sich am Anfang ungerecht behandelt fühlt. Gleichzeitig versteht man später, warum er seine Familie vermisst.
Die Weihnachtsstimmung spielt dabei eine große Rolle. Das große Haus, die Lichter, der Schnee, die Musik von John Williams und die warmen Familienszenen sorgen für ein Gefühl von Zuhause. Selbst die chaotischen Einbruchsszenen wirken dadurch nie zu düster.
Auch die Besetzung trägt stark zum Kultstatus bei. Die Schauspieler machen aus einfachen Figuren echte Erinnerungen. Kevin ist nicht nur ein Kind. Harry und Marv sind nicht nur Bösewichte. Kate ist nicht nur eine Mutter. Marley ist nicht nur ein Nachbar. Jede Figur bekommt einen Moment, der im Gedächtnis bleibt.
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Häufig gestellte Fragen zur besetzung von kevin – allein zu haus
Kevin McCallister wurde von Macaulay Culkin gespielt. Die Rolle machte ihn Anfang der 1990er Jahre weltberühmt und ist bis heute seine bekannteste Filmrolle.
Harry wurde von Joe Pesci gespielt. In manchen Besetzungslisten wird die Figur auch als Harry Lime geführt. Im Film ist er einer der beiden Einbrecher.
Marv wurde von Daniel Stern gespielt. Er ist der größere und tollpatschigere Einbrecher im Duo mit Harry.
Kate McCallister wurde von Catherine O’Hara gespielt. Ihre Rolle bringt viel Gefühl in den Film, weil Kate alles versucht, um zu Kevin zurückzukommen.
Peter McCallister wurde von John Heard gespielt. Er spielte Kevins Vater auch in der Fortsetzung „Kevin – Allein in New York“.
Buzz McCallister wurde von Devin Ratray gespielt. Buzz ist Kevins älterer Bruder und einer der Gründe, warum Kevin sich am Anfang des Films ungerecht behandelt fühlt.
Kieran Culkin spielte Fuller McCallister, Kevins kleinen Cousin. Er ist auch im echten Leben der jüngere Bruder von Macaulay Culkin.
Old Man Marley wurde von Roberts Blossom gespielt. Die Figur wirkt am Anfang geheimnisvoll, wird später aber zu einer wichtigen emotionalen Nebenfigur.
Gus Polinski wurde von John Candy gespielt. Er ist der freundliche Musiker, der Kate auf ihrer Rückreise hilft.
Kevin wurde in der deutschen Fassung von Gabor Gomberg gesprochen. Harry hatte die Stimme von Mogens von Gadow. Marv wurde von Michael Schwarzmaier gesprochen.
Viele Hauptdarsteller kehrten in „Kevin – Allein in New York“ zurück, darunter Macaulay Culkin, Joe Pesci, Daniel Stern, Catherine O’Hara und John Heard. Trotzdem hat der zweite Teil neue Schauplätze und andere Nebenrollen.
Zu den verstorbenen Darstellern gehören John Candy, Roberts Blossom, John Heard und Catherine O’Hara. Ihre Rollen bleiben durch den Weihnachtsklassiker weiter bekannt.
Fazit zur besetzung von kevin – allein zu haus
Die besetzung von kevin – allein zu haus ist bis heute einer der wichtigsten Gründe für den Erfolg des Films. Macaulay Culkin machte Kevin McCallister zu einer der berühmtesten Kinderfiguren der Filmgeschichte. Joe Pesci und Daniel Stern machten Harry und Marv zu einem unvergesslichen Comedy-Duo. Catherine O’Hara, John Heard, Devin Ratray, Kieran Culkin, Roberts Blossom, John Candy und Gerry Bamman ergänzten den Film mit starken Nebenrollen.
Der Film lebt nicht nur von Fallen, Witzen und Weihnachtsmusik. Er lebt von seinen Figuren. Jede Rolle hat einen klaren Zweck. Jede Figur trägt etwas zur Geschichte bei. Genau deshalb wird „Kevin – Allein zu Haus“ auch Jahrzehnte nach seiner Veröffentlichung immer wieder geschaut.
Wer die Schauspieler und Rollen kennt, versteht den Film noch besser. Die Besetzung zeigt, wie aus einer einfachen Idee ein echter Klassiker werden kann: ein Kind allein zu Hause, zwei überforderte Einbrecher, eine verzweifelte Mutter und eine Familie, die am Ende wieder zusammenfindet.
